Von Standard keine Spur


Wir schreiben das Jahr 2013 und Preissuchmaschinen gibt es seit weit mehr als 10 Jahren. Standardisierte Verfahren regeln und vereinfachen die Übergabe der Artikeldaten aus dem Shop in die Preissuchmaschine  - sollte man meinen. Die Realität ist für die meisten Shop-Betreiber auch heute noch eher deprimierend und nervenaufreibend. Zwar sind sich alle Anbieter von Preissuchmaschinen darin einig, dass der Webshop-Betreiber eine Textdatei mit allen relevanten Informationen auf seinem Server ablegt, die von den Preissuchmaschinen in regelmäßigen Abständen geladen wird. Nur in welcher Form die Daten in dieser Datei aufbereitet sind, darüber gehen die Ansichten der verschiedenen Preissuchmaschinen-Provider weit auseinander.

 

Selbstverständlich stellt es einen Webentwickler vor kein großes Problem, ein vorhandenes Format mal eben für eine weitere Preissuchmaschine anzupassen. Aber solange der Markt in Bewegung ist und Preissuchmaschinen gekauft, subventioniert und wieder abgestoßen werden, wie die jüngsten Beispiele Kelkoo zeigt, solange kommt der Shop-Betreiber nicht umhin, verschiedene Preissuchmaschinen zu unterstützen.

 

Kein Wunder daher, dass sich bei vielen Online-Versandhändlern angesichts von meist mehr als 20 Preissuchmaschinen und  deren ständigen Formatänderungen und Erweiterungswünschen schnell das Gefühl einstellt, programmier-technisch aktuellen Entwicklung ständig hinterherzuhecheln. Verschärfend kommt hinzu, dass der Shop-Betreiber teilweise nur durch veraltete Daten seiner Produkte in der betreffenden Suchmaschine darauf kommt, dass sich wieder etwas geändert haben muss. Erst durch einige Nachforschungen kommt er dann dahinter, dass der Import der Artikeldaten seit einiger Zeit fehlschlägt, weil er immer noch ein inzwischen veraltetes Format bereitstellt.

 

Für den Shop-Betreiber, der das Problem alleine in den Griff bekommen möchte, ist es grundsätzlich sinnvoll, die Anzahl der Preissuchmaschinen zu reduzieren. Um die für das jeweilige Angebot passende Preissuchmaschine herauszufinden, empfiehlt es sich,  die Kosten einer Preissuchmaschine dem durch die Weiterleitung der Anfrage erzielten Rohertrag gegenüberzustellen. Eine sehr zeitaufwendige Aufgabe, da aufgrund der unterschiedlichen Preismodelle der verschiedenen Preissuchmaschinen alle Daten zu Vergleichszwecken in eine Excel-Datei übertragen werden müssen.

 

Weniger hart gesottene Webshop-Betreiber neigen schnell dazu, professionelle Hilfe bei einem auf das Thema Preissuchmaschinen spezialisierten Dienstleister zu suchen. Eine nicht ganz preiswerte Lösung. Zudem kochen diese Agenturen auch nur mit Wasser, da auch sie auf seine Artikeldaten zugreifen müssen und damit letztendlich den Online-Händler nicht wirklich entlasten.

 

Günstiger und direkter geht es mit verschiedenen, bereits am Markt erhältlichen Webshop- und Warenwirtschaftssystemen, die bereits über die Funktionen verfügen, um Artikel für Preissuchmaschinen zu selektieren und mit einem Klick in die frei wählbare Preissuchmaschine zu exportieren.  Das geschieht in der Regel automatisch über Nacht. Wenn diese Systeme dann noch die passenden Auswertungen bieten, umso besser. 




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