Today is Newsday 10/2017 - Auch wenn die Preise für RAM durch die Decke gehen


Arbeitsspeicher für Computer ist so teuer, wie schon lange nicht mehr. Manche DDR4-Speicherchips kosten derzeit mehr als doppelt so viel wie im Jahr 2016. Daran wird sich aller Wahrscheinlichkeit auch 2018 nichts ändern. Bevor der eine oder andere jetzt nervös wird und befürchtet, dass wir durch die Blume eine Preiserhöhung ankündigen wollen, können wir Sie beruhigen. Es entspricht nicht unserem Verständnis einer guten Geschäftsbeziehung, derartige Preissteigerungen – wie bei anderen Mitbewerbern durchaus schon vorgekommen -  gleich an die Kunden weiterzugeben.

Der Grund für die sich ständig nach oben drehende Preisspirale sind einerseits eine weiter hohe Nachfrage nach Arbeitsspeicher und andererseits fehlende Produktionskapazitäten für PC-RAM, weil die Hersteller aufgrund der niedrigen Preise die Produktion gedrosselt, eingestellt oder auf Flash-Speicher umgestellt haben.

Die hohe Nachfrage wird dadurch befeuert, dass immer mehr mobile Geräte mit mehr Speicher ausgestattet werden und große Datenzentren von Unternehmen wie Amazon, Facebook oder Google immer mehr Server mit großen RAM-Kapazitäten benötigen.

Ein Teil der Hersteller ist zudem aufgrund der zu erzielenden höheren Preise dazu übergegangen, lieber mobile Arbeitsspeicher statt PC-Arbeitsspeicher zu produzieren und damit die Lieferprobleme zu verstärken. 2018 wird also voraussichtlich für Aufrüster oder Käufer eines neuen Rechners in Sachen RAM erneut kein gutes Jahr zu werden. Aber das soll Sie nicht kümmern. Bei uns bleibt alles beim Alten.




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