NRZ - Auf Mini-Computern programmieren lernen


 

 

 

 

Essen
Auf Mini-Computern programmieren lernen
15.10.2015 | 08:09 Uhr

Steele. „Bei der technischen Ausbildung der Kinder und Jugendlichen an öffentlichen Schulen ist Deutschland eher Entwicklungsland“, sagt Christian Mauve, Geschäftsführer der Mauve Mailorder Software GmbH. Nur Dank der privaten Initiative einzelner Schulen sei dieser Missstand zu beheben. Das Carl-Humann-Gymnasium profitiert dabei vom Know-how engagierter Fachleute aus der Wirtschaft, in diesem Fall Mauve, die beim jüngsten Schulprojekt, einer Computer-AG zum Thema Raspberry Pi, unterstützen. „Als Software-Unternehmer ist es mir ein Anliegen, IT-Projekte für Schüler zu fördern“, betont Mauve.

Bereits seit zwei Jahren kooperieren das Gymnasium und der Softwareentwickler, um den Informatikunterricht mit authentischen, praxisbezogenen Aufgabenstellungen anzureichern und spezielle Computer-Projekte zu realisieren.

Im Rahmen des MINT-Fächerblocks richtete das Gymnasium nun eine AG ein, in der Schüler der Jahrgänge 7 bis 10 unter Anleitung von Informatik-Lehrer Michael Zagorski und einem Mauve-Mitarbeiter die Funktionsweise eines Computers verstehen und Grundprinzipien des Programmierens erlernen sollen. Zum Beispiel das Entwickeln eines Webinterfaces mit Programmiersprachen wie Python und PHP.

Im Rahmen der MINT-Fächer
Die benötigten rund 15 Raspberrys stellt Mauve. Der scheckkartengroße Rechner wurde von der gemeinnützigen Raspberry Pi Foundation für den Einsatz in Schulen entwickelt, um eine günstige Entwicklungsplattform zu bieten. Mit dem Ziel, die Begeisterung für die MINT-Fächer zu fördern und den informationstechnischen Schwerpunkt der Schule zu dokumentieren.

Die neue AG stellt die gedankliche Weiterführung der Beschäftigung mit den Lego Mindstorm Robotern im Unterricht dar. Bereits im vergangenen Jahr hat Mauve das Carl-Humann-Gymnasium bei der Anschaffung von Lego Mindstorm Robotern finanziell unterstützt. Dies ist ein Computer, um den herum sich Motoren, Sensoren und eben Legosteine stecken lassen. Die einst freiwillige Mindstorm-AG ist mittlerweile in dem regulären Zusatzangebot der MINT-Klassen aufgegangen.

X

Facebook

Twitter

Google Plus